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Mit elf Personen startete Anfang Mai eine erlebnisreiche Kanutour durch die Fränkische Schweiz. Bereits die ersten Tage verlangten der Gruppe einiges ab: Kalte Morgenstunden mit Eisregen und immer wieder auftretende Schauer sorgten für echtes Outdoor-Feeling. Trotzdem ließen sich die Teilnehmer die gute Stimmung nicht verderben.
Eine kleine Abordnung von Sportlern der Kanu-Vereinigung Esslingen hat zum Saisonauftakt an der Frühjahrsregatta auf dem Main in Langenprozelten teilgenommen.
Bei eher kühlen Temperaturen, aber trockenem Wetter verglichen sich die Rennkanuten von 26 Vereinen aus Süddeutschland und der Schweiz auf den Wettkampfdistanzen 200m, 500m und der Langstrecke.
Für die Esslinger Kanuten startete der erste Wettkampftag mit einer Überraschungsmedaille in der Altersklasse der Ü50. Björn Böker siegte überragend auf der Kurzstrecke über die 500m.
Warmes sonniges Wetter bot beste Bedingungen für einen erfolgreichen Einsteigerkurs. Auf der Wiese wurde die Ausrüstung vorgestellt, dann bekam jeder das passende Kajak samt Paddel und Schwimmweste. Alles wurde eingestellt und der Kipp-Punkt getestet. Auf dem Neckar gewöhnte man sich rasch an das schaukelnde Boot. Man lernte geradeaus zu fahren, sowie Bogenschläge, Ziehschläge und Rückwärtsschläge. Kajakspiele halfen Sicherheit zu gewinnen. Beim Slalom um die Brückenpfeiler und der Kanuschlange übte man Bogenschläge. Der letzte Fahrer fährt zwischen den Kanus durch bis zur Spitze.
Echte Kanuten paddeln auch bei kaltem Wetter
Am Wochenende starteten neun Paddlerinnen und Paddler zur Kanutour auf dem oberen Neckar. Um 9 Uhr wurde bei bewölktem Wetter aufgeladen. Eine Stunde später ging es in Horb ans Abladen. Zwei große starke Männer hoben die Kanadier vom Dach und trugen den ersten zur schrägen Böschung. Auf das Kommando“ Lass sauen“ ließen beide los. Unglücklicherweise beschleunigte das Boot stark und sauste ungebremst über die Kiesbank in den Neckar. In der starken Strömung trieb es schnell ab. Beide Sportler sprinteten hinterher und warfen im Laufen die Kleider ab.
Bei bewölktem Himmel und kühlen 4 Grad startete eine besondere Faschingstour durch die Esslinger Kanäle. Trotz hohen Wasserstands und starker Strömung ließen sich elf verkleidete Paddler die gute Laune nicht nehmen. Mit dabei waren unter anderem ein Reisbauer, Bob der Baumeister, ein Hexenboot, eine Piratin mit Papagei sowie ein Feuerwehrmann – ein farbenfroher und fröhlicher Anblick auf dem Wasser.
Mitglieder aller Altersgruppen kamen zusammen, um das vergangene Jahr gemeinsam ausklingen zu lassen. Die traditionelle Weihnachtsfeier mit Ehrungsabend fand in festlicher Atmosphäre, an liebevoll weihnachtlich geschmückten und selbst gebauten Holztischen statt.
Um an der 54. Eisfahrt auf dem Bodensee teilzunehmen, trafen sich12 Kanuten trotz minus 10°. Gemeinsam wurde nach Konstanz gefahren. Der Bodenseering – ein Zusammenschluss aller Kanuvereine am Bodensee, hatte die Verbandsfahrt bestens organisiert. Im Konstanzer Verein traf man sich um 9.30 Uhr zur Fahrtenbesprechung. 130 Teilnehmer aus Deutschland, der Schweiz und Österreich waren gekommen.
Zahlreiche Kanuten trafen sich trotz schlechter Wetterprognosen zum traditionellen Abpaddeln. Am Vereinsheim wollte man starten und gemeinsam eine entspannte Kanaltour genießen. Mannschaften wurden zusammengestellt und die Boote zu Wasser gebracht. Um den Saisonabschluss zu feiern, war extra eine Bier- Zapfanlage konstruiert worden. Sie wurde auf einen Mannschaftskanadier montiert und funktionierte gut - anfangs hauptsächlich Schaum. Natürlich war auch reichlich Antialkoholisches an Bord.
Am Wochenende fanden im Rheinhafen in Karlsruhe bei zunächst trüben und später aufklarenden Wetterverhältnissen die Baden-Württembergischen Meisterschaften im Kanurennsport statt. Die Zusammenarbeit der Kanu-Vereinigung Esslingen mit dem SV 1845 machte sich bezahlt. In Mannschaftsbooten starteten die Kinder jeweils für einen der beiden Vereine.
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